Achtsames Wandern - Aus der Hoffnung leben
Anna Maria
Vom Peitlerkofl zur Schlüterhütte - Tag 3

Heute steht unser Achtsamer Wandertag unter dem Moto „Aus der Hoffnung leben“. Das fällt angesichts dieser traumhaften Bergkulisse nicht allzu schwer. Wir umwandern heute den Peitlerkofl bis zur Schlüterhütte, wo wir unsere letzte Nacht für diese Tage reserviert haben.
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Muttertag – ein Tag voller Erwartungen. Und oft genauso vieler Enttäuschungen. Wir Mütter wünschen uns Wertschätzung – wenigstens einmal im Jahr. Für all das, was wir tagein, tagaus leisten. Fürs Kümmern, Sorgen, Mitfühlen, Mitfreuen, Trösten, Planen, Loslassen. Wir wollen gesehen werden – als Frau, als Mensch, nicht nur als „die Mama“. Und heimlich träumen wir: Frühstück am Bett, Blumen, Geschenke, ehrliche Worte, strahlende Kinderaugen und Partner, die genau wissen, was uns guttut. Doch oft bleibt davon nur ein schales Gefühl zurück – weil die anderen nicht sehen, was wir still tragen und geben. Denn aus Sicht der Kinder ist es oft „normal“, dass Mama immer da ist. Immer funktioniert. Immer zurücksteckt. Hat Mama überhaupt eigene Bedürfnisse? Zeit für einen Perspektivenwechsel: Hör auf zu warten, zu er-warten. Fang an, dich selbst zu feiern. Gib dir selbst die Anerkennung, die du dir von außen wünschst. Nur du weißt, wie viel Kraft manche Tage kosten. Und dass es verdammt stark ist, nicht immer stark zu sein. Du musst nicht perfekt sein. Du darfst müde sein. Du darfst dir Pausen gönnen – ohne schlechtes Gewissen. Erlaub dir, wieder du selbst zu sein – nicht nur Mutter, sondern Mensch. Der Mystiker Bernhard von Clairvaux sagte einmal: „Sei keine leere Durchleitung, sondern eine Schale, die sich selbst füllt und erst dann überfließt.“ Leer dich nicht selbst aus. Fülle dich zuerst, dann kannst du aus dieser Fülle heraus geben – ohne dich selbst zu verlieren. Und wer sich selbst liebt, braucht die ständigen Beweise von außen nicht mehr. 5 kleine Selbstfürsorge-Inseln für deinen Alltag 🕯 Mini-Morgenritual Starte deinen Tag bewusst. Vielleicht mit einer Kerze, deinem Lieblingstee und drei tiefen Atemzügen – ganz bei dir. 📖 Lesezeit nur für dich Ein paar Seiten in einem Buch, das dich berührt – nicht zum Lernen, sondern zum Genießen. 🚶♀️ Spaziergang ohne Ziel Ein paar Schritte draußen – egal ob fünf Minuten oder eine halbe Stunde. Einfach losgehen und durchatmen, ohne Druck Leistung erbringen zu müssen. 🧘♀️ Digital Detox Eine Stunde offline. Kein Scrollen, kein Vergleichen – einfach mal nicht erreichbar sein. 🎨 Kreativpause Schreib, zeichne, tanze, bastle – ganz ohne Anspruch. Nur für dich. Weil du darfst. 👉 Und welche kleine Insel gönnst du dir gleich morgen? Also: Lass den Muttertag sein, wie er ist – mit all seinen Licht- und Schattenseiten. Aber mach dich selbst zur Priorität. Jeden Tag. Nicht als Belohnung – sondern weil du es wert bist.






